Die « Hexenfeenhäuser » : die Domus de Janas  Der seltsame Name  dieser Gemeinschaftsgrabstätten der Jungsteinzeit geht auf die Phantasiewelt der sardischen Volkskultur zurück. Beim Betrachten der winzigen Bestattungsräume dachte man, es sei das Heim einer kleinen phantastischen Kreatur wie der Janas (Hexenfee). In Wirklichkeit handelte es sich um Gebeinehäuser, in denen die Skelette der Verstorbenen nach einem Prozeβ der Fleischablösung niedergelegt wurden. Die Grabkammern wurden mit steinernen (und natürlich härteren) Spitzhacken direkt aus dem Felsgestein geschlagen. In Dorgali gibt es 54 gut erhaltene Domus, die gröβtenteils aus Basaltgestein gehauen worden sind, aber es gibt auch Exemplare in Granit und Kalkstein. Aus Gründen der leichteren Zugänglichkeit empfehlen wir die Besichtigung der Domus de Janas Isportana, Pirischè und Paskedda.                                           


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