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Das Klima                                                       Die meteorologisch-klimatische Situation der Insel wird nicht nur von geographischen Aspekten und Umweltfaktoren beeinfluβt, sondern auch und vor allem von der atmosphärischen Zirkulation von Luftmassen verschiedener Beschaffenheit und unterschiedlichen Ursprungs, die über die Insel einbrechen und dort auch manchmal verweilen. Besonders in der kalten Jahreszeit wird das Wetter auf Sardinien direkt von Tiefdruckgebieten und Tiefdruckrinnen beeinfluβt, die von Westen nach Osten verlaufen und oft weiteren Druckabfall erfahren, was hauptsächlich auf die relativ hohen Temperaturen der Wasseroberfläche und auf die besondere geomorphologische Struktur zurückzuführen ist. In den kälteren Perioden kommt es auf der Insel oft zu einem Aufeinanderzuströmen von Luftmassen verschiedenen Ursprungs, während in der warmen Jahreszeit ein Auseinanderströmen der örtlichen Luftmasse vorherrscht, was  äuβerst seltenen von Bewölkung und Niederschlag begleitet wird. Die Luftzirkulation ist dann sehr gering und örtliche leichte Brisen herrschen vor. Meteo-klimatische Faktoren. Die festen Faktoren, die die meteo-klimatischen Eigenschaften Sardiniens bestimmen, sind hauptsächlich seine geographische Position, seine geomorphologische Struktur und seine Vegetation. In Raum und Zeit extrem variable Faktoren sind dagegen die folgenden: die globale Sonnenbestrahlung der Erde (direkt oder diffus), die atmosphärische Temperatur, die Temperatur des Meerwassers, die physischen Eigenschaften der Luftmassen, die über Sardinien hinwegziehen oder über der Insel verweilen, der physische Zustand und die damit verbundenen Störungen, die besonders in der Winterzeit aufeinanderfolgen und die Verdunstung des Oberflächenwassers. Die Verdunstungsfeuchtigkeit des Mittelmeers ist immer sehr hoch und wird nicht durch die Regenfälle und die Wasserzufuhr der Flüsse ausgeglichen; der Ausgleich erfolgt durch die Straβe von Gibraltar, die vom Atlantik von Westen nach Osten ins Mittelmeer strömt. >>

Ein Teil dieser Meeresströmungen erreicht, in verschiedene Arme aufgeteilt, die sardischen Küsten, wo – während der Winterzeit – der Strom von Nord nach Süden verläuft. Während der Sommerzeit gibt es Meeresströmungen von Süden nach Norden an der Süd- und Westküste und der Nord- und Ostküste.                                                                    An der Nord- und Südküste verläuft der Strom hauptsächlich von Westen nach Osten  und wächst an Geschwindigkeit besonders in der Straße von Bonifacio. In den größeren Buchten entstehen im gesamten Küstenverlauf besondere Wirbel, die sich von den Hauptströmungen loslösen.                                                                                           Sonnenbestrahlung              Das Ausmaß der globalen Sonnenbestrahlung (direkt + diffus), das die gesamte Oberfläche Sardiniens erreicht, ist ermittelt worden, indem man die registrierten Werte der drei Hauptwetterstationen (Alghero, Olbia, Cagliari) des Strahlungsmesser-Netzes des Wetterdienstes der Luftwaffe verwertet hat. Dieses Netz verfügt über zweimetallische Pyranographen (Geräte zur Messung der Sonnenstrahlung) vom Typ Robitzsch und berechnen die Wechselbeziehung mit der beobachteten Bewölkung über einen Zeitraum von 10 Jahren (1961 – 1970) in weiteren 18 über die Insel verteilten Wetterstationen. Für jede dieser Wetterstationen werden die Monatsmittelwerte der globalen Sonnenbestrahlung auf die Oberfläche errechnet und in spezielle Karten eingetragen, auf denen die entsprechenden Isolinien verzeichnet sind.                                      Temperatur der Oberfläche des Meerwassers und der Atmosphäre                              Zur Errechnung der Wassertemperatur hat man systematische Messungen berücksichtigt, die von Schiffen im westlichen Mittelmeer und besonders im Tyrrhenischen Meer vorgenommen werden; in der Nähe der sardischen Küsten  wurden die Wasserdurch- schnittstemperaturen der Monate, Jahreszeiten und des gesamten Jahres in den drei Jahren zwischen 1967 und 1969 errechnet.                                                             Was die Temperatur der Atmosphäre angeht, hat man eine Untersuchung der Isothermen der jährlichen Mittelwerte der Tagestemperaturen vorgenommen, indem man die Wetterkarten aus den vier Jahrzehnten zwischen 1926 und 1965 von verschiedenen Orten Sardiniens analysierte, die zwischen der Höhe des Meeresspiegels und 1000 Metern liegen. Aus dieser Untersuchung resultiert, daß die isothermische Linie von 16°C entlang des größten Teils der Insel auf Höhen zwischen 200 und 300 Metern verläuft.       Im Inneren dieser isothermischen Zone , sinken die Werte weiter ab, bis sie 15°C bei Höhenlagen von 500 Metern, 11 – 12°C bei Höhen von 1000 Metern und 7,5°C auf den höchsten Gipfeln (z.B. im Gennargentu) erreichen. In den Ebenen (z.B. die Flüsse Tirso und Flumendosa) und in den niedrigeren Hochebenen, auf denen man weniger die Meeresbrisen wahrnimmt, hat man Werte um 19°C. In der Nacht, bei fehlender Bewölkung und Windstille, und bei starker Bodenbestrahlung sinken die Mittelwerte in diesen Zonen auf 16 – 17°C.                                                                        Luftfeuchtigkeit, Bewölkung und Niederschlag                                                           Aus der Untersuchung der Mittelwerte der Luftfeuchtigkeit, die man um 06:00  Uhr und um 13:00 Uhr ununterbrochen in den Jahren zwischen 1926 und 1965 gemessen hat, ergeben sich die folgenden Haupteigenschaften:                                                         a) in den Küstengebieten von Sardinien (Breite 15-20 Km) gibt es die höchsten Jahresmittelwerte (70-75%);                                                                                    b)  im Landesinneren der Insel liegen die Werte bei zirka 50%;                                  Die Höchstwerte in der Winterzeit schwanken zwischen 80% und 100%; während die Niedrigstwerte im Sommer bei zirka 50% liegen.                                                       Die Bewölkung wurde mittels der Beobachtungsdaten (alle drei Stunden) in den obengenannten Zeiträumen geschätzt. Die Ergebnisse lauten wie folgt:                         in der Mehrheit der untersuchten sardischen Ortschaften herrscht in mehr als einem Drittel des Jahres kaum Bewölkung  (0-3/10 bedeckter Himmel). Was den Niederschlag auf Sardinien betrifft, so wurden die Werte des hydrographischen Dienstes des G.C. und der Luftwaffe verwendet, im Besonderen wurden verschiedene Karten der Jahres-niederschlagswerte ausgewertet.                                                                                                         Bezüglich der vier Jahrzehnte zwischen 1926 und 1960 wird die enge und direkte Wechselbeziehung zwischen dem Niederschlag und der Ausrichtung und Struktur der Gebirgserhebungen deutlich.                                                                                    Der Jahresmittelwert für die gesamte Insel liegt bei zirka 780 mm/Jahr, was zirka dem 75% des Mittelwertes aller anderen italienischen Regionen entspricht. Die zeitlich-räumliche Verteilung ist sehr unregelmäßig; die regenreichste Zeit fällt zu 58% in den Zeitraum Herbst/Winter und die regenärmste Zeit liegt im Frühjahr. Perioden völlig ohne Niederschlag finden sich meist mitten im Winter; sie dauern zwischen 10 und 30 Tagen (unter dem Namen Wintertrockenheit bekannt).                                             Frosttemperaturen sind selten, im allgemeinen fällt nur in Höhenlagen über 500 Meter Schnee; hier kann es zwischen 50 und 100 mal im Jahr zu Schneefällen kommen, während es in niedrigen Lagen nur an 0 bis 8 Tagen im Jahr schneien kann.        Pluviometrische (Niederschlagsmesser-) Station Dorgali, Casa Cantoniera Noce Secca, Calagonone Casa Mula.                                                                                           Das milde Klima Sardiniens- in unserem Fall zirka 30 Tage über das Jahr verteilte Niederschläge - garantiert die ständige Passierbarkeit des Zielgebiets für Touristen und begünstigt kurze Ausflüge innerhalb der Region, sowie die Anwesenheit ausländischer Touristen während der Nebensaison, an Wochenenden und an „Brückentagen zwischen Feiertagen“.

Wir danken der Agentur für den Natur- und Kulturtourismus Zente.wwww.zente.it

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