Territorio
Geologia
Clima
Fauna
Flora
Servizi
Hotel
Ristoranti
Agriturismo
Appartamenti
 

Das Inseldasein Sardiniens hat die Entwicklung einer spezifischen und zuweilen ursprünglichen Pflanzenwelt bedingt. Mit anderen Worten ist Sardinien reich an endemischen, nur auf die Insel beschränkten Pflanzen, die die Besonderheit und Einzigartigkeit ihres Lebensraums unterstreichen. Daher ist ihre Erforschung und ihr Schutz von fundamentaler Bedeutung. Die Endemismen oder endemischen Pflanzenarten zeichnen sich also durch ein begrenztes Verbreitungsgebiet und geringe Möglichkeiten der Ausbreitung auβerhalb dieses Lebensraums aus.
 Es kann sich bei ihnen um lebende Relekte antiker, ausgestorbener Pflanzen (Paläoendemismen) oder um solche jüngeren Ursprungs (Neoendemismen) handeln, die aus klimatischen, gleichbleibenden und genetischen Faktoren resultieren oder Zeugen besonderer Lebensbedingungen sind.                         
       
 

a) Kennt man nur auf Sardinien;                                                                                  b) Auf Sardinien und auf Korsika verbreitet;                                                                                                                  c) Auf Sardinien, Korsika und den Balearen verbreitet;                                                       d) Auf Sardinien, auf Sizilien und anderen Mittelmeeranliegerstaaten verbreitet.

Die Vegetation des Zielgebiets wird größtenteils von typischen Pflanzen des Mittelmeers gebildet, wo das Klima bei einem zweijahreszeitlichen Regenzyklus und bei fehlendem Frost im Winter als feuchtwarm bezeichnet werden kann. Vom Herbstende bis zum Frühjahrsende kommt es zu einem Aufleben der Pflanzenwelt, während des Sommers verlangsamen die Pflanzen ihr Wachstum oder ruhen sogar, wenn sie Trockenperioden durchmachen müssen.

Man unterscheidet  verschiedene Klimax (Endzustand der Entwicklung einer Pflanzengesellschaft an ihrem Standort):                                                                       1) Klimax der Küstenmacchia, die Hitze und Trockenheit bevorzugt (vom Meeresspiegel bis zu 400 Metern Höhe, in Sonnenlagen, Richtung Süd-Südosten gelegen): die verbreitetste Spezies ist der Wacholder (Juniperus phoenicea L.), dessen Küstenvariante dominant ist und vom Fuß des Kliffs bis zu 400-500 Metern Höhe wächst, wo die Vorherrschaft des Quercus ilex und des Juniperus oxycedrus L.  beginnt.                                                                                                                   2) Klimax mit immergrünen Hartlaubgewächsen, die Hitze und Trockenheit bevorzugen (von 400 bis 500 Metern Höhe): die Hauptvertreter dieser Pflanzenarten sind die Pistacia lentiscus L., der Olea europea L., die Variante Miller-Brot, die Calicotome villosa Pouret und die Phillyrea angustifolia L.; die Verbindungen, auf die man meist trifft, sind: oleo-lentiscetum, oleo-euphorbietum dendroidis.

Der Wald.

Die Ausbreitung der Waldpflanzen, die man als immergrüne mediterrane Hartlaub-gewächse bezeichnet, findet im Norden wegen der kalten Wintertemperaturen ihre Grenze. Die dominanten Baumarten der Mittelmeerregionen sind meist immergrüne Eichen und Pinus sp ( Pinien) - außerdem im Zielgebiet nicht zu finden –, immergrüne Bäume wie der Wacholder (Juniperus sp), die Eriken (Erica sp), die Zistrose (Cistus sp). Der Einfluß des Menschen, die Waldrodung, die Entstehung von Weideland etc. haben in den letzten Jahrhunderten  im Zielgebiet auf den Pflanzenbewuchs eingewirkt und die Steineiche durch eine Pseudoklimax aus Wacholder (Juniperus phoenicea) ersetzt. Heute macht das Fehlen menschlicher Aktivitäten die aktuelle Phase des Pflanzenwuchses stabil, der zu 70 – 75 % aus Wacholder besteht – mit einigen Euphorbia dendroides, Pistacia therebintus, Olea europea, Phyllirea latifolia, etc. dazwischen. Am Osthang des Gebiets, in den tiefen kleinen Tälern, hat der Wald zuweilen eine typische Physionomie: in trockenen Abschnitten finden sich vereinzelt der Erdbeerbaum (Arbutus unedo L.) und noch seltener Erikagewächse ( Erica arborea L.), die den Platz der Steineiche (Quercus ilex L.) einnehmen und einen hohen Macchiawuchs bilden. Wenn keine weiteren Faktoren zur Verschlechterung der Bodenqualität eintreten, ist es möglich, den wirklichen Wald – dank der vereinzelten Pollen der Steineiche - aufleben zu lassen. Außer dem abholzbaren Gemisch von immergrünen Hartlaubgewächsen finden sich diverse Laubbäume wie die Esche (Fraximus ornus L.). Der Steineichenwald ist in den direkten Küstengebieten – mit Ausnahme vereinzelter Abschnitte – weniger verbreitet; es finden sich einzelne sehr alte Exemplare auf der Gariga der Steilküste, wo die Neigung des Abhangs fast vertikal  und oft steilwandartig ist. Dort stehen auch einzelne Gruppen von Steineichen (Quercus ilex) und Wacholder von bemerkenswerter Größe; sie finden sich aber auch, wo karstige Vertiefungen ihre Wasserversorgung garantieren. Meist wachsen sie dort nur buschhoch, mit dickem Stamm: dies ist ein Zeichen für die extreme physiologische Situation, die sich aus dem Mangel an Wasser und Nährboden ergibt.

Die Macchia.

Man bezeichnet normalerweise das natürliche Buschwerk und den kleinen Baumbewuchs, der 4 Meter nicht überschreitet (F.A.O. 1982) als Macchia. Sie wird stark vom Wacholderwald (Juniperus phoenicea) verdrängt und ist ein mit immergrünen Hartlaubbüschen von 1 bis 2 Metern Höhe dichtbewachsenes Gebiet; vereinzelt und weit auseinander stehen Steineichen, während andere Spezies, wie der Juniperus phoenicea L., die Phillyrea latifolia, der Arbutus unedo – besonders selten wegen der alkalischen Beschaffenheit des Bodens – beim Bewuchs des Kalksteins häufiger vertreten sind: Im Inneren des fossilen Felsschlunds von Fuili hat sich ein Pflanzenkomplex gebildet, in dem der Nerium oleander dominiert und etwas untergeordnet auch die Pistacia lentiscus mit großen und sehr alten Exemplaren.

La Gariga.

Die Gariga ist das Resultat einer intensiven Aktivität des Menschen mit Holzschlag, Bränden und der anschließenden intensiven Nutzung des Bodens als Weideland. Die Verarmung der Macchia durch das Fehlen des Erdbeerbaums (Arbutus unedo L.) und die vereinzelte Präsens der Fillirea (Phillyrea s.l.) und des Mastixbaums (Pistacia llentiscus L.) führt zu einer teilweise offenen Vegetation mit Kräutern und Büschen, die wegen der Präsenz herausragender Felsen ungleichmäßig ist. Die Beseitigung der Hartlaubpflanzen hat so die Entwicklung einer reichen, sonnenliebenden und ganzjährigen Vegetation voller Kräuter begünstigt, in der sich die Wiederaufforstung schwierig gestaltet.

Wir danken der Agentur für den Natur- und Kulturtourismus Zente.wwww.zente.it

 

Home Page
Archeologia
Territorio
Gastronomia
La costa
Come Arrivare
Aerei
Navi
Autobus
Autonoleggio
Informazioni
La storia
Il paese
Indirizzi Utili
Spettacoli
Arte e Cultura
Feste - Sagre
La chiesa
Link
Trekking
Sport
 
 

                                                       

calagonone@calagonone.net

Cala Gonone.   Copyright®  New Age Internet Point - Tutti i diritti riservati -P. IVA 01098800913